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ifa-Galerie

STADTanSICHTEN

Schöne neue Welt
Zur Umgestaltung von Städten in Mittel- und Osteuropa

Künstler/innen und Projekte




Dozent/innen des Salon des belle Utopistes, 2007 Installation
Rundkino, Dresden

 

Salon des belles Utopistes - Andrea Knobloch und Silke Riechert

Partizipatorische Projekte stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Andrea Knobloch und Silke Riechert, die sich lange Zeit für die Rettung des architektonischen Ensembles der Prager Straße in Dresden engagiert haben. Die bekannteste Straße der Stadt war während der Luftangriffe im 2. Weltkrieg stark zerstört worden und wurde in den 1960er Jahren als ein für seine Zeit beispielhaftes städtebauliches Ensemble neu aufgebaut. Heute, nach Sanierung und Umbau in den späten 1990er Jahren, ist die Straße nicht mehr wiederzuerkennen: nur das seit langem vom Abriss bedrohte Rundkino, ein Solitär, steht noch und harrt einer sinnvollen künftigen Zweckbestimmung. Andrea Knobloch und Silke Riechert entwickelten gemeinsam mit der Bevölkerung Vorschläge für eine kulturelle Nutzung; sie dokumentieren und kommentieren die Ergebnisse in einer Installation.

Andrea Knobloch, Jahrgang 1961, lebt und arbeitet heute in Düsseldorf. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Hamburg wechselt sie an die Hochschule für Bildende Künste Hamburg, wo sie ihr Studium der Freien Kunst und Bildhauerei abschließt. Sie ist Meisterschülerin bei David Rabinowitch an der Kunstakademie Düsseldorf und ist seit 2005 Lehrbeauftragte im Fachbereich Design an der Fachhochschule Niederrhein. Seit den 1990er Jahren nimmt Andrea Knobloch an mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Zahlreich sind ihre internationalen künstlerischen Beteiligungen und Stipendien.

Silke Riechert wurde 1961 in Augsburg geboren; heute lebt sie in Berlin. Nach dem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden wird sie Meisterschülerin bei Martin Honert. Seit 2003 beschäftigt sie sich gemeinsam mit Andrea Knobloch mit der Umgestaltung der Prager Straße in Dresden. Im Rahmen des Projektes "rundkino-modell" gründen die Künstlerinnen die Initiative "rundkino_revisited". Es folgen mehrere Projekte, u. a. die Gründung des Vereins "rundkino dresden e. V." und die Zusammenarbeit mit der Zeppelin University Friedrichshafen und der TU Dresden. Silke Riechert ist als Künstlerin und als Kuratorin tätig.



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