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Afrika

Gerald Asamoah
Wie man in Ghana um Verstorbene trauert
aus: Kulturaustausch 1/2007

Interview mit Nadine Gordimer
"Afrikaner im Vorstand"
Die südafrikanische Nobelpreisträgerin Nadine Gordimer erklärt, weshalb Afrika für Europa so interessant ist und warum auch Afrikaner Chefs sein sollten. Mit der Autorin sprachen Valentina Heck und Nikola Richter
aus: Kulturaustausch 4/2006

Festung Europa
Binyavanga Wainaina: "Was sollt ihr nur tun?"
Saskia Sassen: "Eine Mauer wird nicht funktionieren"
aus: Kulturaustausch 4/2006

Ludovic Penda
Netzakademie
Karge Bibliotheken und wenig Geld: Studenten aus ärmeren Ländern nutzen digitale Medien, um sich weiterzubilden und selbst zu organisieren. Ein Beispiel aus Kamerun
aus: Kulturaustausch 4/2006

Interview mit Tahar Ben Jelloun
"Emigration ist nicht die Lösung"
Ein Gespräch mit dem marokkanischen Schriftsteller Tahar Ben Jelloun über seinen neuen Roman "Verlassen", die Massenflucht aus Nordafrika und das Verhältnis zwischen muslimischer und westlicher Kultur. 
aus: Kulturaustausch 4/2006

David Aradeon
Mythos Lagos
Einst entdeckten westliche Intellektuelle Lagos als romantisches Modell der dezentralen Stadt. Wie läuft es wirklich in der unregierbaren Metropole?
aus: Kulturaustausch 3/2006

William Kentridge
Eine Frage der Gewalt
Was Mozarts "Zauberflöte" und der Deutsch-Herero-Krieg in Namibia 1904 gemeinsam haben – ein südafrikanischer Künstler erklärt sein Kunstwerk "Black Box/Chambre Noir"
aus: Kulturaustausch 1/2006

Sigbjørn Nedland
What have they done to my song? Urheberrecht in Afrika
"Afrikanische Verhältnisse" befürchten immer mehr Beobachter für die westliche Musikindustrie. Das drohende Szenario: Auch hierzulande können Musiker angesichts von massenhafter Schwarzbrennerei und illegalen Downloads nicht mehr von den Rechten an ihrem Werk leben, sondern sind auf die Einkünfte angewiesen, die sie durch Liveauftritte erzielen. Warum Afrika längst erlebt, wovor der Westen noch zittert, und warum afrikanische Musiker die westlichen subventionieren.
aus: ZfK 2/2004

Alois Graf von Waldburg-Zeil
Der unvergessene Kontinent
Europa bedurfte Donald Rumsfelds, um sich seines Markennamens "Der alte Kontinent" zu entsinnen. Ähnliches brauchte George W. Bush bei seiner jüngsten Afrikareise nicht zu leisten. An den "Vergessenen Kontinent" erinnern bereits regelmäßig Konferenzen und Afrikatage. Des Kontinents gedacht wurde in vierzig Jahren reichlich, bewegt hat der Kampf gegen das Vergessen jedoch wenig. Zeit für einen Paradigmenwechsel.
aus: ZfK 3/2003

Abdurahman Aden
Die Geister weckt der Muezzin
Der islamische Glaube und traditionelle afrikanische Religionen sind in einigen Teilen Schwarzafrikas eine enge Symbiose eingegangen. Das Ausufern der Scharia im Sudan und in Nigeria, die Sympathie für Bin Laden und die mutmaßliche Finanzierung der Al-Qaida über den Diamantenhandel in Liberia lassen Afrika nicht nur in amerikanischen Regierungsplänen als Sicherheitsrisiko erscheinen. Wird Subsahara-Afrika zur Brutstätte islamistischen Terrors? Abdurahman Aden plädiert für den differenzierten Blick: Nicht die allgemeine Islamisierung Afrikas stellt eine Bedrohung dar, sondern die Verdrängung der afrikanischen Traditionen innerhalb des Islam.
aus: ZfK 3/2003

Reimer Gronemeyer und Matthias Rompel
Schattenseiten der Globalisierung
Dass Afrika weltweit am stärksten von Aids betroffen ist, ist bekannt und lässt viele Menschen verzweifeln. Bei all dem Trubel um die horrenden Ausmaße der Aids-Epidemie wird selten in Ruhe überlegt, wieso sich der Immunschwächevirus gerade in Afrika so schnell ausbreiten konnte und welche Auswirkungen das auf die Gesellschaft in den betroffenen Ländern hat. Ein Analyseversuch am Beispiel Namibias.
aus: ZfK 3/2003

Jennifer Bakyawa und Donna Kabatesi
Hexer im Kittel
Die "Perle Afrikas", so nannte Winston Churchill Uganda vor 100 Jahren. Zu Beginn der neunziger Jahre jedoch wurde das ostafrikanische Land am Victoriasee zum Synonym der rasanten Verbreitung von Aids in Afrika. Präsident Museveni schreckte damals durch Tests innerhalb der Armee auf, die belegten, dass jeder zweite Soldat HIV-positiv war. Museveni ahnte, dass diese Zahlen repräsentativ für sein Land sein könnten und steuerte gegen. Eine wichtige Rolle sowohl bei der Verbreitung als auch im Kampf gegen den Virus spielen die traditionellen Heiler.
aus: ZfK 3/2003

Muritala Sule
Der afrikanische James Bond
Der europäische Großkonzern Guinness sponsert den nigerianisch-südafrikanischen Actionfilm "Critical Assignment" und feiert sich als Förderer des ersten großen pan-afrikanischen Films. Nigeria als Testgebiet für eine neue Marketingstrategie?
aus: ZfK 3/2003

Jay Rutledge
Turntables statt Tradition
Senegals Musiker haben es nicht leicht: Raubkopien ihrer Kassetten, die überall zu haben sind, machen es ihnen unmöglich, vom senegalesischen Musikgeschäft zu profitieren. Ein neues Urheberrechtsgesetz soll nun helfen, sie stärker am Gewinn zu beteiligen. Vielleicht bliebe ihnen so in Zukunft auch der Umweg über den europäischen Musikmarkt erspart.
aus: ZfK 3/2003

Stephan Mühr
Steife Gesten statt Versöhnung
Die Europäer können sich nicht entscheiden. Geht es ihnen in Afrika um Entwicklungspolitik, um Selbstdarstellung und Dialog oder um Konfliktprävention? Den Afrikanern jedenfalls geht es um Respekt.
aus: ZfK 3/2003

Erika von Wietersheim
Takt oder Taktik?
Britische, deutsche und französische Kulturinstitute singen in Namibia das hohe Lied des Kulturaustauschs – und übertönen fast ihre Gastgeber. Dabei dominieren im europäischen Kulturkonzert nationale Klänge. Nur die Deutschen präsentieren sich politisch korrekt als Europäer.
aus: ZfK 3/2003

Neville Alexander
Südafrika. Schwierige Versöhnung
Im Oktober 1998 übergab Erzbischof Desmond Tutu dem damaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela den 3500 Seiten starken Bericht der Wahrheits- und Versöhnungskommission, der die Verbrechen der Apartheid-Ära dokumentiert. Mit der Kommission verknüpfte man die Hoffnung, einen kollektiven Läuterungsprozess einzuleiten, der das Fundament für die künftige Gesellschaft am Kap sein könnte. Was ist daraus geworden?
aus: ZfK 4 /1999

 
 

 
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